Gewässerordnung  des LVSA

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1.Grundsätze

2.Angelgeräte und Köder

3.Fangbegrenzungen

4.Salmonidengewässer

5.Eisangeln

6.Beschilderung der Angelgewässer

Anlage 1: Informationsschilder und ihre Bedeutung

Anlage 2: Trinkwassertalsperren (TWT)

Anlage 3: Mindestmaße - Schonzeiten - Fangmengen

Anlage 4: Ehrenkodex des DAV

Anlage 5: Handlungsrichtlinie für Fischerei- und Gewässeraufsicht der Anglerverbände des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V.

Anlage 6: Gesetzliche Grundlagen der Angelfischerei

 

LVSA-Präsidiums-Beschluß vom 06. September 1999 mit Änderung Vorst.-Beschluß vom 27.Mai 2002


Vorwort

Liebe Sportfreundinnen und liebe Sportfreunde,

mit dieser Gewässerordnung erhaltet Ihr die Vorschriften die es Euch ermöglichen, alle Festlegungen einzuhalten die uns der Gesetzgeber und der Fischereiausübungsberechtigte zur Hegepflicht bzw. zur Bewirtschaftung der Gewässer und zum Verhalten an den Gewässern vorgibt. Ich möchte mich bei den Sportfreunden der drei Mitgliedsverbände und dem Präsidium des LVSA e.V. bedanken, die gemeinsam auf der Basis des Vertrauens und der Kompromißbereitschaft eine Vorschrift erarbeitet haben, die für alle im Freistaat Sachsen vom DAV bewirtschafteten Gewässer ab dem 01.01.2000 gilt. Sie gibt mir die Hoffnung, daß sich durch die einheitlichen Regelungen das Verhalten der Sportfreunde an den Gewässern verbessert, daß bestehende Differenzen in der Auffassung zu Schonzeiten und Mindestmaßen sowie Fangbegrenzungen der Vergangenheit angehören und daß sie den Prozeß der gegenseitigen Erziehung fördert. Helft alle mit, daß Verstöße gegen diese Gewässerordnung umgehend geahndet werden und somit künftig der Vergangenheit angehören.

Gewässerspezifische Festlegungen durch die Umweltorgane des Freistaates Sachsen, durch Eigentümer, Verpächter oder Fischereiausübungsberechtigte werden im Verantwortungsbereich des LVSA in den Gewässerverzeichnissen der drei fischereiausübungsberechtigten Verbände vermerkt. Trotzdem möchte ich mit aller Deutlichkeit darauf hinweisen, daß jede Sportfreundin und jeder Sportfreund verpflichtet ist, sich über solche spezifischen Festlegungen vor Ort zu informieren. Ich werde aber auch darauf achten, daß die notwendigen Informationen für Euch in der Zeitschrift "Fischer & Angler in Sachsen" veröffentlicht werden.

Wünschen wir uns, daß sich, getreu dem Ehrenkodex des DAV, alle Mitglieder unseres Verbandes an die Festlegungen in der Gewässerordnung halten.

Petri Heil

Werner Hänsel

Präsident des LVSA e.V.


LVSA-Gewässerordnung Ausgabe 2002

Die Gewässerordnung des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. (nachfolgend LVSA genannt) legt auf der Grundlage der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen die Regeln für jede Form des Angelns fest.
Es ist vorrangige Aufgabe der Gewässerordnung, den Schutz, die Erhaltung und Fortentwicklung der im Wasser lebenden Tier- und Pflanzenwelt zu gewährleisten.
Die Gewässer als Lebensraum und die in ihnen beheimateten Tiere und Pflanzen sind Bestandteil des Naturhaushaltes und damit eine Lebensgrundlage für den Menschen.
Wasserqualität und Vielfalt der Gewässer sind unentbehrliche Voraussetzungen zur Fortentwicklung der Fische und Erhaltung ihrer Artenvielfalt.
Die verantwortungsbewußte Pflege und Hege sind Grundvoraussetzung für jedwede anglerische Betätigung und deshalb vorrangige Pflicht jedes Anglers.

    

1.

Grundsätze

 

 

1.1.

Für die Ausübung des Angelns besteht Fischereischeinpflicht. Jeder Angler muß seinen gültigen Fischereischein bei sich führen. Außerdem ist für das Angeln ein gültiger Erlaubnisschein (Angelberechtigung) und ein gültiges Fangbuch (Fangkarte) mitzuführen. Auf Verlangen sind alle genannten Dokumente den kontrollbefugten Personen auszuhändigen.

1.2.

Es besteht für jeden Angler die Verpflichtung, sich vor Beginn des Angelns über gewässerspezifische Regelungen sachkundig zu machen.

1.3.

Mitgliedsverbände des LVSA veröffentlichen für die Angelgewässer, für die sie Fischereiausübungsberechtigter sind, ein Gewässerverzeichnis und dessen Änderungen. Von der LVSA-Gewässerordnung abweichende Regelungen, Festlegungen zu Angelmethoden und abweichende Fangbegrenzungen sind in den Gewässerverzeichnissen ausgewiesen. Die in den Gewässerverzeichnissen ausgewiesenen Gewässer-Kenn-Nummern sind Grundlage für das Ausfüllen des Fangbuches. Vor Beginn jeden Angelns sind in das Fangbuch das Datum des Angeltages und die Gewässer-Kenn-Nummer einzutragen. Unmittelbar nach dem Fang sind Fische, die für eine Mitnahme vorgesehen sind, in das Fangbuch einzutragen.

1.4.

Jeder Angler ist verpflichtet, die Tätigkeit der staatlichen und ehrenamtlichen Fischereiaufseher des Freistaates Sachsen und der Fischerei- und Gewässeraufsicht des LVSA zu unterstützen. Dabei hat jeder Angler die Pflicht, bei Feststellung von Verstößen gegen die Fischereigesetzgebung und/oder die LVSA-Gewässerordnung entsprechend den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Maßnahmen zur Unterbindung der Verstöße einzuleiten. Die Rechte der Fischerei- und Gewässeraufsicht des LVSA sind in einer gesonderten Ordnung geregelt.

1.5.

Zur Gewährleistung des Uferschutzes sind Beschädigungen und Veränderungen aller Art ohne Auftrag des Fischereiausübungsberechtigten an den Uferböschungen einschließlich der Gehölze verboten. Zur Uferbetretung sind in der Anlage 3 dieser Gewässerordnung generelle Ausführungen gemacht.

1.6.

Das Betreten und Befahren sowie das Waten bei vorhandenen Gelegen (Überwasser-, Schwimmblatt- und Unterwasserpflanzenbestände) ist untersagt. In den Gewässerverzeichnissen sind die Gewässer ausgewiesen, auf denen das Bootsangeln erlaubt ist. Das Boot muss beim Angeln fest verankert sein. Bootsbenutzung schließt  alle Hilfsmittel ein (z.B. Belly-Boot, Floß usw.), mit denen ein Gewässer befahren werden kann.

1.7.

Bei der Wahl des Angelplatzes hat der zuerst Kommende das Vorrecht der Angelausübung.(Ausgenommen Behindertenangelplätze).

Es ist Pflicht des Anglers, seinen Angelplatz in zumutbaren Umfang vor und nach dem Angeln zu säubern und den Müll vorschriftsmäßig zu entsorgen.

1.8.

Geangelte maßige Fische, die zum Verzehr bestimmt sind, müssen sofort, spätestens jedoch am Ende des Angeltages nach sachgemäßer Hälterung waidgerecht getötet werden.

Fische dürfen entweder in geeigneten Setzkeschern oder in geeigneten Behältnissen maximal während der Zeit eines Angeltages gehältert werden, wenn sie im Fanglimit liegen und durch Eintragung in das Fangbuch beweiskräftig für eine spätere Mitnahme vorgesehen sind. Die Hälterung muss vermeidbare Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes der Fische ausschließen und ist zeitlich auf das Erforderliche zu beschränken.

1.9.

Jeder Angler muß in seiner Angelausrüstung ein geeignetes Maßband, einen Hakenlöser sowie Messer oder Fischtöter mitführen.

1.10.

Der Inhaber eines Erlaubnisscheines ist verpflichtet, Fischsterben in dem von ihm genutzten Gewässer der Ortspolizeibehörde und dem Fischereiausübungsberechtigten sofort anzuzeigen.

1.11.

Die Nachtangelzeit beginnt eine Stunde nach Sonnenuntergang und endet eine Stunde vor Sonnenaufgang.

1.12.

Benutzen eines Angelzeltes, Schirmzeltes oder einer Vorrichtung, die dem Wetterschutz, jedoch nicht ausschließlich der

Übernachtung dient, ist gestattet. Andere Rechtsvorschriften dürfen dem nicht entgegen stehen.

   

 

2.

Angelgeräte und Köder

 

 

2.1.

Der Inhaber eines gültigen Erlaubnisscheines darf in allgemeinen Angelgewässern beköderte Angeln wie folgt verwenden:

2.1.1.

zwei Friedfischangeln

 

oder

2.1.2.

eine Friedfischangel und eine Köderfischangel

 

oder

2.1.3.

zwei Köderfischangeln

 

oder

2.1.4.

eine Spinnangel

 

oder

2.1.5.

eine Flugangel

 

 

2.2.

Der Inhaber eines gültigen Erlaubnisscheines darf in Salmonidengewässern mit künstlichen Ködern beköderte Angeln wie folgt verwenden:

2.2.1.

eine Flugangel

 

oder

2.2.2.

eine Spinnangel

 

 

2.3.

Friedfischangel (Definition: Handangel zum Friedfisch-Fang)

 

Die Friedfischangel ist eine beliebige Rute mit oder ohne Rolle und mit einem einschenkligen Haken, der mit für den Fang von Friedfischen zugelassenen natürlichen oder künstlichen Ködern versehen ist.
Die Mormyschka-Angel ist eine Sonderform der Friedfischangel, bei der als Köder ein einschenkliger, bebleiter und unbeköderter Mormyschka-Haken in Größe 8 oder kleiner verwendet wird. Der Mormyschka-Haken darf zusätzlich auch mit zugelassenen natürlichen oder künstlichen Ködern versehen werden.

 

 

2.4.

Köderfischangel (Definition: Handangel zum Raubfisch-Fang)

 

Die Köderfischangel ist eine beliebige Rute mit oder ohne Rolle. Der als Köder verwendete tote Köderfisch oder 1 Teilstück von einem Köderfisch darf mit bis zu 3 Haken (Einfach-, Doppel- oder Drillingshaken) versehen werden und muß eine einzige Anbißstelle darstellen. Lebende Fische und andere Wirbeltiere dürfen nicht als Köder verwendet werden.

 

 

2.5.

Spinnangel (Definition: Handangel zum Raubfisch-Fang)

 

Die Spinnangel ist eine beliebige Rute mit Rolle. Mit der Spinnangel wird der Köder ständig in Bewegung gehalten. Es dürfen künstliche Spinnköder oder ein toter Köderfisch (auch im Spinnsystem) verwendet werden. Die Anzahl der zulässigen Angelhaken und deren Anordnung entspricht den Erläuterungen zur Köderfischangel unter Pkt. 2.4. dieser Gewässerordnung.

 

 

2.6.

Flugangel (Definition: Handangel [ * ] )

 

Die Flugangel ist eine Gerätekombination bestehend aus spezieller Flugrute, Flugschnur und entsprechender Rolle. Die Flugschnur mit Vorfach ist das Wurfgewicht. [ * ] Ob die Flugangel zum Friedfisch- , Salmoniden- oder Raubfisch- Fang einsetzbar ist, wird durch den verwendeten Köder bestimmt. Köder, die mit mehreren oder mit mehrschenkligen Haken verwendet werden, sind grundsätzlich Raubfischköder.

2.7.

Köderfische sind vor dem Anbringen an den Angelhaken waidgerecht zu töten und dürfen nur in dem Gewässer verwendet werden, aus dem sie entnommen wurden. Handelsüblich, chemisch konservierte Köderfische dürfen ebenfalls verwendet werden.

2.8.

In Salmoniden-Angelgewässern und in Trinkwassertalsperren (TWT) darf nur ein eingeschränktes Ködersortiment verwendet werden. Siehe hierzu Pkt. 4. und Anlage 2 dieser Gewässerordnung.

2.9.

Gefangene untermäßige oder der Schonzeit unterliegende Fische sind unverzüglich nach dem fang sorgfältig aus den Fanggeräten zu lösen und schonend wieder in die Gewässer einzubringen. Bei tiefgeschluckten Angelhaken ist die Angelschnur direkt am Fischmaul zu durchtrennen und der Fisch gleichfalls zurückzusetzen.

   

 

3.

Fangbegrenzungen

 

 

3.1.

In allgemeinen Angelgewässern dürfen je Angeltag (Kalendertag) insgesamt nicht mehr als 3 Fische der nachfolgend mit Fangmengen belegten Arten gefangen und mitgenommen werden.

 

Im Fang dürfen maximal enthalten sein:

 

1 Stück Lachs, Meerforelle, Seeforellen Seesaibling, Störhybride, Wels

 

2 Stück Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Hecht, Karpfen, Zander

 

3 Stück Aal, Barbe, Gr. Maräne, Regenbogenforelle, Schleie

3.2.

In Salmoniden-Angelgewässern ist nur die Fangmenge für Salmoniden auf 3Stück je Angeltag (Kalendertag) begrenzt.

Im Fang dürfen maximal enthalten sein:

 

1 Stück Lachs, Meerforellen, Seeforellen, Seesaibling

 

Das Hältern von Salmoniden ist verboten.

3.3.

Aus fischereibiologischen Gründen können gewässerspezifisch andere Fangmengen oder auch Vollsperrungen durch den zuständigen Fischereiausübungsberechtigten festgelegt werden. Solche Abweichungen sind nur zeitlich begrenzt zulässig und müssen rechtzeitig in geeigneter Form bekannt gemacht werden.

   

 

4.

Salmonidengewässer

4.1.

Salmonidenangelgewässer sind im Gewässerverzeichnis gesondert gekennzeichnet. Sie werden ausschließlich mit Salmoniden besetzt. Für das Beangeln ist ein Salmoniden-Erlaubnisschein erforderlich, wobei für "Grüne" Strecken der Besitz eines allgemeinen Erlaubnisscheins ausreicht. In Salmonidengewässern ist die Verwendung der Senke generell untersagt. Vom 01.01. - 30.04. und immer zur Nachtangelzeit ist in Salmoniden-Angelgewässern das Angeln verboten.

4.2.

In Salmonidengewässern darf vom 01.05. - 30.09. mit Flug- oder Spinn- und vom 01.10. - 31.12. nur mit der Flugangel geangelt werden. Die Flugangel darf nur mit künstlichen Flugangelködern und die Spinnangel darf nur mit künstlichen Spinnködern bestückt werden. Alle verwendeten Köder, auch Wobbler, dürfen nur einen einzigen Haken (Einfach-, Doppel- oder Drillingshaken) besitzen. Natürliche Köder dürfen in Salmonidengewässern nicht verwendet werden. Das Angeln mit Strecker und Springer ist untersagt.

4.3.

In stehenden Salmonidengewässern ist die Beangelung mit dem Buldo (Wasserkugel) und einem Kunstköder erlaubt.

   

 

5.

Eisangeln

5.1.

In den Gewässerverzeichnissen sind die Gewässer gekennzeichnet, auf denen das Eisangeln erlaubt ist.

5.2.

Jeder Angler muß dem höheren Risiko beim Eisangeln durch erhöhtes Sicherheitsbewußtsein begegnen.

5.3.

Die lichte Weite eines Eisloches darf nicht mehr als 20 cm betragen. Nach dem Beenden des Eisangelns ist aus Sicherheitsgründen jedes Eisloch mit geeigneten Mitteln und Materialien zu kennzeichnen.

   

 

6.

Beschilderung der Angelgewässer

6.1.

Die Gewässerverzeichnisse der fischereiausübungsberechtigten Mitgliedsverbände des LVSA sind die rechtsverbindlichen Dokumente für die Erkennung der Angelgewässer.

6.2.

Alle Angelgewässer sollten mit einem Erkennungsschild beschildert sein, wenn keine Rechtsvorschriften oder Ablehnungen der Verpächter das verhindern. Ein Erkennungsschild muß mindestens die aus dem Gewässerverzeichnis bekannte Kenn-Nummer enthalten.

6.3.

Durch farbige, auf der Spitze stehende, quadratische Schilder mit einer Seitenlänge von 30 cm können hauptsächlich Salmonidengewässer vor Ort mit zusätzlichen Informationen versehen werden. Mit diesen Informationsschildern werden Angelverbote und vorgeschriebene bzw. erlaubte Angelmethoden angezeigt.

6.4.

Volle oder auch senkrecht halbierte Schilder können rot, gelb, grün, gelb mit großem schwarzem F oder gelb mit großem schwarzem M sein.
Alle Vollschilder können als Halbschilder, immer 2 unterschiedliche beliebig miteinander kombiniert, verwendet werden. Sie sind mittig durch einen senkrechten schwarzen Strich optisch zu trennen.
Die Richtung der Schilder-Spitzen (nach links oder nach rechts weisend) zeigt Beginn und Verlauf spezifischer Angelgewässer-Abschnitte.
In der Anlage 1 zu dieser Gewässerordnung sind die Informationsschilder aufgeführt und erläutert.

6.5.

Für allgemeine Angelgewässer können "rote Halbschilder" in Kombination mit "gelben Halbschildern mit großem schwarzem M" und "rote Vollschilder" verwendet werden.

     

 

 

Anlage 1 zur LVSA-Gewässerordnung

Informationsschilder und ihre Bedeutung

Rotes Vollschild

Das Gewässer ist in beiden Richtungen für jegliches Angeln gesperrt                              

Gelbes Vollschild

Das Gewässer ist in beiden Richtungen ein Salmonidengewässer.                                  
Erlaubnisschein für Salmoniden erforderlich.

Grünes Vollschild

Das Gewässer ist in beiden Richtungen ein Salmonidengewässer.                                  

Angeln nur nach den Regeln für Salmonidengewässer und nur mit

den Methoden des Salmonidenangelns erlaubt.

Allgemeiner Erlaubnisschein für die Beangelung ausreichend.

Gelbes Vollschild mit großem schwarzem F

Das Gewässer ist in beiden Richtungen ein Salmonidengewässer.                                  
Die ausschließliche Benutzung der Flugangel ist zwingend vorgeschrieben.
Erlaubnisschein für Salmoniden erforderlich.

Gelbes Vollschild mit großem schwarzem M

Das Gewässer ist in beiden Richtungen ein                                                                   

allgemeines Angelgewässer (Mischgewässer).

Allgemeiner Erlaubnisschein erforderlich.

Rotes Halbschild zusammen mit dem gelben Halbschild mit großem schwarzem M

Halbschilder beinhalten in angezeigter Richtung die Information der Vollschilder.             

Zwei unterschiedliche Halbschilder sind zusammengefügt immer durch einen mittig

angebrachten senkrechten schwarzen Strich optisch voneinander zu trennen.

Anlage 2 zur LVSA-Gewässerordnung

Trinkwassertalsperren (TWT)

Bei der Ausübung des Angelns an TWT ist allgemein zu beachten, daß sich der Angler in der Fassungszone eines Trinkwassergebietes nach Sächsischem Wassergesetz (SächsWG) § 48 befindet. Art und Umfang des Angelns dürfen die hygienischen und wasserrechtlichen Belange nicht beeinträchtigen. Der Nachweis der erforderlichen TWT-Belehrung hat aktenkundig im Fangbuch zu erfolgen.

Der Aufenthalt in der Fassungszone (Umfriedung bzw. Beschilderung) ist nur Inhabern eines für die zu betretende TWT gültigen Erlaubbnisscheines und auch nur zum Zwecke der Ausübung des Angelns erlaubt. Auch die Mitnahme von Familienangehörigen in die Fassungszone ist untersagt.

An TWT ist untersagt:

  • das Befahren der Fassungszone mit Fahrzeugen aller Art sowie das Abstellen von Kraftfahrzeugen
  • das Angeln von den Stauwerken und wasserwirtschaftlichen Anlagen sowie innerhalb von markierten Sicherheitszonen
  • jegliche Beschädigung der Stauwerke, der Uferbefestigung, der Umzäuning und des Bewuchses
  • das Übersteigen oder Durchklettern der Umzeunung
  • jede Verunreinigung des Wassers, der Uferzonen, der Wege und des rückwertigen Geländes (wie das Wegwerfen von Papier, Plastebeuteln, Speiseresten, Gläsern, Büchsen und Flaschen)
  • das Verwenden von Köderbehältnissen aus Glas
  • das Hineinwaten, Baden und die Benutzung von Booten und anderen Schwimmkörpern
  • das Feuermachen, Abkochen und Zelten
  • das Auswaiden und Schuppen gefangener Fische
  • das Anfüttern
  • das Angeln mit Fleisch, Leber, Blut, Molke oder Fleischmaden als Köder
  • das Mitbringen von Haustieren
  • die Verrichtung der Notdurft innerhalb 100 m vom Gewässer (außerhalb dieses Bereiches ist die Notdurft mit Erde abzudecken)
  • das Eisangeln
  • das Nachtangeln

Durch den Verpächter gewässerspezifisch aufgehobene Verbote bzw. weitere, noch nicht aufgeführte Einschränkungen sind in den Gewässerverzeichnissen eingetragen oder vor Ort bekannt gemacht.

Anglern, die wiederholt oder in grober Weise gegen die Regelungen an TWT verstoßen, ist der Vermerk "TWT belehrt" zu versagen oder ungültig zu machen.

 

 

Anlage 3 zur LVSA-Gewässerordnung

 

Mindestmaße - Schonzeiten – Fangmengen

 

 

 

Tierart

Min.-Maß

Schonzeit

Allgem. (3)

Salmo. (3)

Aal

40

--

3

 

Äsche

28

01.01.- 15.06.

2

3

Aland

20

--

 

 

Amurkarpfen

60

--

 

 

Bachforelle

28

01.10.- 30.04.

2

3

Bachsaibling

28

01.10.- 30.04.

2

3

Barbe/Flußbarbe

50

15.04.- 30.06.

3

 

Bitterling

geschont

ganzjährig

0

0

Döbel

25

--

 

 

Edelkrebs

geschont

ganzjährig

0

0

Elritze

geschont

ganzjährig

0

0

Finte

geschont

ganzjährig

0

0

Groppe

geschont

ganzjährig

0

0

Große Maräne

30

01.10.- 31.12.

3

3

Hecht

50

01.02.-30.04.

2

 

Karausche

15

01.02.-30.06.

 

 

Karpfen

40

--

2

 

Kleine Maräne

--

--

0

0

Lachs

60

01.10.-30.04.

1

1

Maifisch

geschont

ganzjährig

0

0

Meerforelle

60

01.10.- 30.04.

1

1

Nase

geschont

ganzjährig

0

0

Neunaugen (alle)

geschont

ganzjährig

0

0

Quappe

geschont

ganzjährig

0

0

Rapfen

40

01.01.- 31.05.

 

 

Regenbogenforelle

25

01.10.- 30.04.

3

3

Rotfeder

20 in Fliessgew.

--

 

 

Schlammpeitzger

geschont

ganzjährig

0

0

Schleie

25

--

3

 

Schmerle

geschont

ganzjährig

0

0

Schneider

geschont

ganzjährig

0

0

Seeforelle

60

01.09.- 31.03.

1

1

Seesaibling

28

01.10.- 30.04.

1

1

Steinbeißer

geschützt

ganzjährig

0

0

Stichling ( 9 St.)

geschont

ganzjährig

0

0

Stör (Acip.stu.L.)

geschont

ganzjährig

0

0

Störhybride

70

--

1

 

Wels

--

keine Schonzeit

 

Zährte

geschont

ganzjährig

0

0

Zander

50

01.02.- 31.05.

2

 

Zope

geschont

ganzjährig

0

0


Zu Barsch, Blei, Giebel, Gründling, Güster, Hasel, Kaulbarsch, Marmorkarpfen, Moderlieschen, Plötze, Silberkarpfen und Ukelei gibt es keine Festlegungen. Ein Graskarpfen ist ein Amurkarpfen.

In der Zeit vom 01.02. - 30.04. ist in allen Angelgewässern die Benutzung von Handangeln zum Raubfischfang und die Benutzung der Senke untersagt.


Uferbetretungsrecht

(1) Entsprechend § 17 Sächsisches Fischereigesetz bestehen uneingeschränkte Uferbetretungsrechte nur für öffentliche Grundstücke soweit keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegenstehen. Ohne Genehmigung des Eigentümers dürfen landwirtschaftlich bzw. forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke und Viehweiden, auch mit Weidezaun eingefriedete, zur Ausübung der Angelfischerei am Ufer betreten und benutzt werden. Zur Erreichung des Ufers sind grundsätzlich vorhandene Wege zu benutzen und in jedem Fall ist die Vegetation zu schonen.

(2) Die Zustimmung des Eigentümers oder Nutzungsberechtigten ist erforderlich für das Betreten von Gebäude- und Grundstücksteilen die unmittelbar zum Haus-, Wohn-, Hof- bzw. Hausgartenbereich gehören, auch wenn die Einfriedung des Ufers fehlt.

(3) Das Betreten aller Grundstücke erfolgt auf eigene Gefahr.

(4) Ist der Inhaber des Fischereirechtes Eigentümer oder Nutzungsberechtigter des Ufergrundstückes oder der Grundstücke, über die der Zugang zum Gewässer erfolgen muß, gilt mit Abschluß eines Pacht- oder Erlaubnisvertrags die Erlaubnis zum Betreten, in zumutbarem Umfang, als erteilt.

(5) Beim Abstellen von Fahrzeugen ist analog zu verfahren, dabei sind wenn vorhanden, Parkmöglichkeiten im öffentlichen Verkehrsraum zu nutzen.

(6) Jeder Angler ist verpflichtet, sich über örtliche Regelungen des Uferbetretungsrechtes zu informieren und sich entsprechend zu verhalten.

 

Anlage 4 zur LVSA-Gewässerordnung        

Ehrenkodex für Mitglieder des DAV

 

Angeln hat sich historisch aus dem Fischfang als notwendige Tätigkeit zum Lebensunterhalt entwickelt. Angeln (Freizeitfischerei) beginnt dort, wo die Notwendigkeit des Fischfangs zum ausschließlichen Lebensunterhalt (Berufsfischerei) nicht mehr gegeben ist, wo sich die Freizeit- von der Berufsfischerei trennt, verselbständigt und Fische in der Freizeit zur persönlichen Verwendung gefangen werden.

Angeln stellt uraltes Gemeingut der Menschheit dar und ist zugleich kulturelle Tradition, die gepflegt und weiterentwickelt werden muß.

Angesichts der Tatsache,

daß in unserer zunehmend technisierten Welt der Natur- und Umweltschutz, darin eingeschlossen die Erhaltung, Pflege und Bewirtschaftung der Gewässer, und somit das Angeln objektiv und das subjektive Verhalten jedes Anglers eine immer größere Bedeutung gewinnen;
 

daß Angeln mehr ist als Fische aus dem Wasser zu ziehen;
 

daß Angeln in der Öffentlichkeit stattfindet und entsprechend dem positiven oder negativen Verhalten jedes einzelnen Anglers auf die gesamte Anglerschaft geschlossen wird;
 

daß davon wiederum Achtung und Akzeptanz der Gesellchaft gegenüber dem Angeln und den Anglern entscheidend beeinflußt werden,
 

erklären die im Deutschen Anglerverband e.V. (DAV) organisiserten Anglerinnen und Angler, daß sie den nachstehenden Ehrenkodex zur Richtschnur bei der Ausübung des Angelns machen:

 

1.

Angeln schließt die Nutzung und aktive Gestaltung der Natur zur Erholung und zum Wohle des Menschen ein. Angler betrachten deshalb den Fischfang als Chance zur körperlichen Betätigung im Einklang mit der Natur. Was sie der Natur in diesem Sinne entnehmen, geben sie ihr auch mit Freude und Verantwortung durch Hege der Fischbestände und Pflege der Gewässer und Ufer zurück, wobei sie sich auf ihre Erfahrungen und auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse stützen.

2.

Angeln ist eingebettet in gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die einen Kompromiß aus konkurrierenden rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen, kulturellen u. a. Interessen darstellen. Angler sind deshalb einerseits entschlossen, ihre Interessen durchzusetzen, andererseits aber kompromißbereit und suchen in der Zusammenarbeit mit anderen Interessenvertretern nach Lösungswegen, die der Erhaltung der Natur und dem Menschen gerecht werden.

3.

Angler können dank ihrer Kompetenz (u. a. belegt durch einen Sachkundenachweis) im Umgang mit den ihnen vertrauten Biotopen ihre Mitmenschen, besonders Kinder und Jugendliche, zum Verständnis und zur Achtung der Natur hinführen. Sie beweisen, daß man die Natur für eigene Bedürfnisse nutzen kann, sie aber zugleich erhalten und pflegen muß. Damit zeigen sie Kindern und Jugendlichen einen Weg zur aktiven Freizeitgestaltung abseits von "Straße" und Drogen auf.

4

Angler sind Anwalt der Natur. Sie bzw. die Vereine und Verbände setzen sich überall für einen sinnvollen Umwelt-, Landschafts-, Gewässer-, und Tierschutz ein und unterstützen entsprechende praktische Initiativen.
Gleichermaßen wenden sie sich gegen jeglichen rücksichtslosen Umgang mit und in der Natur (das gilt auch für Mitglieder aus den eigenen Reihen) und gegen das Schwarzangeln bzw. gegen die Fischwilderei.

 

5.

Für Angler sind die Fische nicht Freiwild, sondern Teil der Schöpfung wie der Mensch auch, die mit Respekt und Achtung zu behandeln sind. Das gilt gleichermaßen für alle übrigen Tier- und Pflanzenarten aquatischer Lebensräume.
Das Angeln ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die deshalb zum fairen und schonenden Umgang mit den Fischen verpflichtet. Das schließt einen Wettkampf zwischen Mensch und Tier aus. Weidgerechtes Angeln, die strikte Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen sowie deren Kontrolle sind daher oberstes Gebot. Nur unter diesen Bedingungen kann und darf es einen Vergleich der Angler untereinander geben.

6.

Die Faszination des Angelns liegt u. a. darin, ob der Mensch den Fisch in dessen natürlicher Umgebung zu überlisten imstande ist. Insofern ist Angeln ein Ausdruck menschlicher Kreativität.
Der Reiz des Angelns liegt weiterhin im Erfahren der Natur, ihrer Schönheit und Einmaligkeit. Vielfach sind wir Menschen diesem Erleben schon weitgehend entfremdet. Dies alles motiviert den Angler, die Natur mit seinen Möglichkeiten zu hegen und zu pflegen.
Die Anziehungskraft des Angelns liegt ebenso im Erleben der Gemeinschaft, sei es im Rahmen der Familie, sei es mit anderen Anglern oder beim gemeinsamen Austausch von Kenntnissen, Erfahrungen und Erlebnissen.

7.

Angeln ist aber auch Sport. Beim sogenannten Casting oder Turnierangeln kämpfen gleichberechtigte Sportler mit- bzw. gegeneinander. Dies ist zugleich eine wertvolle Vorbereitung auf das Angeln.

 

8.

Aktive Mitgestaltung in den Vereinen und Verbänden des DAV ist zugleich nützliche Tätigkeit für das Gemeinwohl durch Bewahrung und Entwicklung regionaler Traditionen, Ausprägung von Heimattgefühl, Erhaltung und Schaffung gesunder Lebensräume zum Wohle der heutigen und für künftige Generationen. Angeln hat somit eine wichtige ethisch-kulturelle Funktion gerade in einem so hoch industrialisierten Land wie Deutschland. Organisiertes Angeln hat zugleich eine wichtige soziale und wirtschaftliche Funktion. Es bietet auch den sozial Schwachen die Möglichkeit, einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Es schafft Arbeitsplätze sowie materielle Werte für den Tourismus, durch die Erhaltung gesunder Lebensräume (z. B. auch durch Fischzucht und Fischbesetzung) und durch den Kauf von Angelausrüstungen.

9.

Die Mitarbeit im DAV bietet eine wichtige Chance zur Bewahrung und Entwicklung einer basisdemokratischen Kultur sowie spezifischer Erfahrungen. Hier zählt noch das Wort jedes einzelnen Mitglieds. Das solidarische Miteinander aller Vereine und Verbände im DAV trägt wesentlich dazu bei, voneinander zu lernen, einander zu respektieren und so die innere Einheit Deutschlands voranzubringen.

10.

Angler entwickeln untereinander ein starkes Solidaritätsgefühl. Sie helfen sich gegenseitig. Innerverbandliche Konkurrrenz ist mit dem Charakter und den Zielen des DAV bzw. dem Selbstverständnis der Angler unvereinbar. Wer im DAV organisiert ist, ist nie allein. Der DAV ist offen für jeden Angler. Er bietet für alle eine Heimat, die im Sinne dieses Kodex das Angeln ausüben. Wer dies nicht möchte oder dagegen verstößt, schließt sich selbst aus der Gemeinschaft des DAV aus.

Anlage 5 zur LVSA-Gewässerordnung      

Handlungsrichtlinie für Fischerei- und Gewässeraufsicht der Anglerverbände des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V.

 

 

Verstoß

gegen Punkt LVSA-GewOrd.

 

Ahndung

 

 

erstmalig

wiederholt

Fehlender Eintrag im Fangbuch

1.3.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

 

Nichtbeachtung der Mindestmaße, Fangbegrenzung, Schonzeiten, Angelmethoden bei Sonderregelungen des Fischereiberechtigten

1.3.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Unerlaubte Bootsbenutzung

1.6.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Sauberkeit am Angelplatz

1.7.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Unerlaubter Umgang mit Fischen

1.8.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Nichtbeachtung der erlaubten Angelgeräte und oder Köder

2.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

6 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines; in besonders schweren Fällen bis zu 3 Jahren

Nichteinhaltung der Fangbegrenzung pro Angeltag

3.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines; in besonders schweren Fällen bis zu 3 Jahren

Nachtangeln im Salmonidengewässer

4.1.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Gegen Beangelungszeiten in ausgeschilderten Salmonidengewässern und Nichteinhaltung der Angelmethoden

4.2.

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

6 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines. Im besonders schweren Fall für 3 Jahre keinen Salmoniden-Erlaubnisschein

Angeln an TWT ohne TWT Belehrung

Anlage 2

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

Entzug der TWT-Berechtigung für das laufende Angeljahr

Eisangeln TWT

Anlage 2

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

Entzug der TWT-Berechtigung für 3 Jahre

Verstoß gegen Schonzeitenregelungen/ Mindestmaße

Anlage 3

Eintragung im Fangbuch

Verweis vom Gewässer

3 Monate Entzug des Erlaubnis-scheines

Wiederstand gegen die Verbandsaufsicht für Fischerei- und Gewässeraufsicht durch Nichtausweisen oder Androhen von Gewalt

 

Sofortiger Entzug des Erlaubnisscheines des Fischereiberechtigten

 

 

1.

Eintragung im Fangbuch und Verweis vom Gewässer bei erstmaligem Verstoß. Protokoll an den Fischereiberechtigten.

2.

Im Wiederholungsfall (gleich welcher Verstoß), Entzug des Erlaubnisscheines/Fangbuches gegen Quittung.

3.

Einsenden des Erlaubnisscheines/Fangbuches mit Protokoll an den Fischereiberechtigten (Geschäftsstelle des Verbandes).

Wenn der Wiederholungsfall, aufgrund des Umtausches des Erlaubnisscheines am Jahresende, durch den Fischereiaufseher nicht erkennbar ist, ist der Entzug des Erlaubnisscheines/Fangbuches durch den Fischereiberechtigten zu veranlassen.

4.

Auswertung des Verstoßes in der Geschäftsstelle.

5.

Nachricht an den Verein des Mitglieds.

6.

Deponierung des Dokumentes bis zur Abholung nach Ablauf der Frist.

7.

Im Bedarfsfalle Weiterleitung der Anzeige an die Fischereibehörde.

 

Anlage 6 zur LVSA-Gewässerordnung     

Gesetzliche Grundlagen der Angelfischerei

1.

Fischereigesetze

1.1.

Fischereigesetz für den Freistaat Sachsen
(SächsFischG) vom 1. Februar 1993
SächsGVBl. Nr. 08 / 1993 Seite 109

1.2.

Erste Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes
(1.DVO SächsFischG) vom 1. April 1993
SächsGVBl. Nr. 19 / 1993 Seite 329

1.3.

Zweite Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes
(FischVerzVO) vom 13. September 1993
SächsGVBl. Nr. 46 / 1993 Seite 996

1.4.

Dritte Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes
(LFischBeiratsVO) vom 17. Januar 1994
SächsGVBl. Nr. 08 / 1994 Seite 226

1.5.

Vierte Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes
(FischVO) vom 25. September 1995
SächsGVBl. Nr. 27 / 1995 Seite 339

1.6.

Verordnung zur Änderung der Fischereiverordnung
vom 21. Mai 1999
SächsGVBl. Nr. 12 / 1999 Seite 341

1.7.

Fünfte Verordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes
(FischAufsVO) vom 26. Juni 1996
SächsGVBl. Nr. 13 / 1996 Seite 263

 

 

2.

Landesrecht

2.1.

Verfassung des Freistaates Sachsen
vom 27. Mai 1992
SächsGVBl. Nr. 20 / 1992 Seite 243

2.2.

Sächsisches Naturschutzgesetz
vom 11. Oktober 1994
SächsGVBl. Nr. 59 / 1994 Seite 1601

2.3.

Sächsisches Wassergesetz
vom 21. Juli 1998
SächsGVBl. Nr. 15 / 1998 Seite 393

 

 

3.

Bundesrecht

3.1.

Bürgerliches Gesetzbuch
(BGB) zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. August 1990
BGBl. I Nr. 43 / 1990 Seite 1762

3.2.

Tierschutzgesetz
zuletzt geändert durch Gesetz vom 25. Mai 1998
BGBl. I Nr. 30 / 1998 Seite 1105

3.3.

Tierschutzschlachtverordnung
vom 3. März 1997
BGBl. I Nr. 13 / 1997 Seite 405

3.4.

Fischseuchen-Verordnung
vom 21. Dezember 1994
BGBl. I Nr. 93 / 1994 Seite 3936

3.5.

Bundesnaturschutzgesetz
in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. März 2002
BGBl. I Nr. 22 / 2002 Seite 1193

3.6.

Bundesartenschutzverordnung
in der Fassung der 3. VO vom 06. Juni 1997
BGBl. I Nr. 36/1997 Seite 1327

3.7.

Wasserhaushaltsgesetz
in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. November 1996
BGBl. I Nr. 58 / 1996 Seite 1695

3.8.

Strafgesetzbuch
zuletzt geändert durch Gesetz am 11. Januar 1993
BGBl. I Nr. 02 / 1993 Seite 50

3.9.

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten
in der Fassung vom 19. Februar 1987
BGBl. I Nr. 15 / 1987 Seite 602

Wichtig !

Die in dieser Anlage aufgeführten Rechtsvorschriften müssen zum Zeitpunkt ihrer Anwendung durch den Anwender auf Gültigkeit geprüft werden.